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Aktuelle IMAS-Studie: Soziale Marktwirtschaft in Gefahr

„Soziale Marktwirtschaft“ – ein Begriff, der in den Medien oft verwendet wird und als gesellschaftspoli-tisches Ordnungsprinzip Bedeutung hat. Die Initiative Wirtschaftsstandort OÖ (IWS) hat Kenntnis und Akzeptanz dieses Begriffs mittels einer repräsentativen und österreichweiten Umfrage durch das Linzer IMAS-Institut erheben lassen.

IWS-GF Prof. Gottfried Kneifel und IMAS-Meinungsforscher DDr. Paul Eiselsberg (v. l.).
© IWS/Engelsberger

Das Ergebnis ist ernüchternd: Nur 45 Prozent der Befragten haben zuvor von der Sozialen Marktwirtschaft in Österreich gehört oder gelesen. Die Mehrheit der Bevölkerung war sich dieser Wirtschaftsordnung bislang noch nicht bewusst (33 %) oder konnte hierzu keine Antwort abgeben (23 %).

Die soziale Marktwirtschaft, Demokratie, Parlamentarismus und die Sozialpartnerschaft – also unsere politischen Ordnungssysteme – stehen auf dem Prüfstand der Globalisierung, der Digitalisierung und des demografischen Wandels inklusive Migration. Immer weniger Bürger verstehen, akzeptieren und vertrauen unseren Ordnungssystemen. Wir erklären und pflegen diese Systeme – wie die soziale Marktwirtschaft – zu wenig. Wir setzen dabei viel zu viel Wissen bei den Bürgerinnen und Bürgern voraus. Demokratie und soziale Marktwirtschaft müssen daher immer wieder aufs Neue erklärt und auch beworben werden. Denn wer die soziale Marktwirtschaft kennt, der schätzt diese auch.

„Spätestens nach Auswertung der österreichweiten IMAS-Studie müssen alle Alarmglocken läuten“, betont Prof. Gottfried Kneifel, Geschäftsführer der Initiative Wirtschaftsstandort OÖ (IWS), der diese Studie in Auftrag gegeben hat.