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76 Prozent sind für mehr Forschung und Entwicklung

„Wenn es um die künftige Positionierung Europas – zwischen den Wirtschaftsgroßmächten USA und China – geht, hat die oberösterreichische Bevölkerung eine klare Meinung“, stellte heute Gottfried Kneifel, Geschäftsführer der Initiative Wirtschaftsstandort OÖ (IWS) fest.

IWS-GF Gottfried Kneifel
© IWS/Laresser

Das bestätigt eine bisher noch unveröffentlichte SPECTRA-Studie (Basis 800 Interviews), die von IWS beauftragt wurde: So antworteten auf die These „Die EU soll billigere Produkte erzeugen!“ 67 Prozent der oö. Bevölkerung mit einem „Nicht geeignet“. Nur 23 Prozent mit „etwas geeignet“ und lediglich 10 Prozent mit „sehr geeignet“. Mehr als zwei Drittel lehnen damit eine „Billiger Jakob“-Linie der Europäischen Union kategorisch ab.  „Dieser demoskopische Befund stellt unseren Landsleuten ein volkswirtschaftliches Reifezeugnis aus, weil sie wissen, dass ein Preiswettbewerb insbesondere mit China nicht zu gewinnen sei“, so Kneifel.

Im Gegenzug befürwortet eine Mehrheit der Bevölkerung die Forderung „Die EU soll mehr für Forschung und Entwicklung unternehmen“. Den Satz „Die EU soll mehr in Forschung und Entwicklung investieren“, befürworten 76 Prozent, während nur 24 Prozent diese Forderung für „nicht“ oder „etwas geeignet“ halten.

Kneifel: „Dieses Ergebnis beweist neuerlich die große Bereitschaft und das Verständnis der oö. Bevölkerung für Investitionen in den Forschungsbereich. Aufgabe der Europäischen Union muss es mehr denn je sein, die Zukunft des Kontinents mit mehr Kreativität und Innovation – also mit mehr Investitionen in rauchende Köpfe statt in rauchende Schlote – zu sichern. Das Verständnis der Bevölkerung dafür ist jedenfalls vorhanden.“