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Sagen Sie niemals Lohnnebenkosten!

Für die nächste Regierung muss die Entlastung des Faktors Arbeit oberste Priorität haben, schreibt die Agenda Austria in einem aktuellen Newsletter. Denn die Abgaben und „Lohnnebenkosten“ seien oft schon die größten Kostentreiber, wie eine Grafik der Agenda Austria zeigt.

Grafik
© Agenda Austria

Damit einem Arbeitnehmer mit einem Bruttogehalt von 3.000 Euro 100 Euro netto mehr im Jahr bleiben, muss der Arbeitgeber 229 Euro mehr bezahlen. Die Differenz geht an die Sozialversicherung oder in Form von Steuern und Abgaben an den Staat. Bei Einkommen jenseits der Höchstbeitragsgrundlage von 5.220 Euro fällt die Mehrbelastung durch Sozialversicherungsbeiträge weg.
„Die hohe Steuerlast in Österreich hemmt die Beschäftigung, verschärft den Fachkräftemangel und die kalte Progression sorgt sogar jedes Jahr für automatische Mehrbelastungen“, sagt Dénes Kucsera, Ökonom der Agenda Austria. Eine deutliche Steuerentlastung für Arbeitseinkommen ist eine zentrale Forderung der neuen Publikationsserie der Agenda Austria. 

Quelle: www.agenda-austria.at