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Verlagerung von Bundesbehörden bedeutet Chancengleichheit

Das IWS (Initiative Wirtschaftsstandort OÖ) begrüßt die Initiative von Bundesminister Andrä Rupprechter, Bundeseinrichtungen und Bundesbehörden von Wien in die Bundesländer zu verlagern und damit die Chancengleichheit zwischen dem Ballungsraum Wien und den Regionen zu verbessern. Allein im Jahr 2013 sind 7000 Personen aus den Bundesländern nach Wien übersiedelt, wobei als Begründung vor allem Karrierechancen und höheres Einkommen genannt werden.

IWS-Geschäftsführer Kurt Pieslinger
© IWS

Derzeit sind mehr als 90 Prozent der Zentralstellen in Wien angesiedelt, während in der Schweiz und in Deutschland diese Behörden auf mehrere Kantone und Länder aufgeteilt sind. Das BAK (Baseler Institut für Wirtschaftsforschung) zeigt in einem Vergleich der EU-Staaten, dass „Dezentralisierung einen signifikant positiven Einfluss auf die Wirtschaftsentwicklung eines Landes beziehungsweise einer Region hat“.

Durch eine gezielte Dezentralisierungsinitiative, die alle Ministerien umfasst, könnte ein wichtiger Beitrag zu einer positiven Wirtschaftsentwicklung in Österreich geleistet werden. „Mit der Verlagerung von Einrichtungen wie beispielsweise Statistik Austria, Bundesforste, Amt für Eich- und Vermessungswesen, ASFINAG, AMS, Rechnungshof usw. könnten viele qualifizierte Arbeitsplätze in den Regionen geschaffen und zugleich die Abwanderung von qualifizierten Personen nach Wien gestoppt werden“, meint IWS-GF Kurt Pieslinger.