Aus unserer Forschungsarbeit

Möglichkeiten zur Entschuldung von Österreich und Oberösterreich

Obwohl sich der öffentliche Schuldenstand in Österreich seit dem Jahr 2000 kaum verändert hat und zuletzt mit 72,2% nur unwesentlich über dem Niveau des Jahres 2000 lag, hinterlässt die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise seit dem Jahr 2009 ihre Spuren auch in den öffentlichen Haushalten.
So stiegen beginnend mit dem Jahr 2009 nicht nur die öffentlichen Defizite – sowohl auf Ebene des Staates als auch auf Ebene der nachgelagerten Gebietskörperschaften – stark an, sondern auch die öffentliche Verschuldung, die im Jahr 2008 noch 63,8% betrug. Ebenso drehte der Primärsaldo mit dem Jahr 2009 ins Negative und war 2011 trotz der relativ positiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit knapp € 70 Mio. leicht negativ. Gleichzeitig verdoppelten sich die Verbindlichkeiten der Ausgliederungen und Beteiligungen des Bundes seit 2007 auf zuletzt mehr als € 63,2 Mrd. im Jahr 2010. Ebenso angestiegen ist der Haftungsrahmen des Bundes, der sich seit 2005 von € 64,4 Mrd. auf aktuell € 121,5 Mrd. nahezu verdoppelte.

HIER finden Sie die Pressekonferenz Unterlage mit den Studienergebnissen