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Prof. Felderer bei IWS-Enquete in Linz: "Keine neuen Steuern!"

Kneifel, Böheim, Felderer (von links)

Unter dem Titel "Perspektiven zum Schuldenabbau" lud das Institut Wirtschaftsstandort Oberösterreich zu einer Enquete ins Linzer Mozarthaus der Wirtschaft. Mit Prof. Bernhard Felderer, Präsident des Staatsschuldenausschusses, und Michael Böheim vom Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung nahmen dabei zwei anerkannte Experten zu diesem Thema Stellung."Österreich hat die dritthöchste Abgabenquote im EU-Raum, weil wir zu hohe Steuern in allen Bereichen haben", betonte Felderer. "Wir brauchen Wachstum, weil nur so Investitionen erfolgen!"Böheim wiederum erklärte die sensible Thematik der vielerorts gewünschten Privatisierungen folgendermaßen: "Nur bei völliger Transparenz gibt es eine Akzeptanz bei der Bevölkerung zu Privatisierungen. Zuerst muss es allerdings einen Wettbewerbsmarkt geben."Vier Wege zur Entschuldung:Für die Budgetkonsolidierung gibt es vier mögliche Stellschrauben:Neue SteuernAusgabenkürzungenVerwaltungsreformPrivatisierungen"Nur die letzten beiden Punkte kommen jedoch in Frage, um den Bundeshaushalt langfristig und nachhaltig in die gewünschten Bahnen zu lenken", stellte IWS-Geschäftsführer Bundesrat Gottfried Kneifel fest.Das Institut Wirtschaftsstandort Oberösterreich - von Präsident Christoph Leitl gegründet – sieht seine Aufgabe in der Förderung der österreichsichen Wirtschaft und der wissenschaftlichen Forschung im Sinne einer nachhaltigen und innovativen Wirtschaftspolitik.Informationen auf Anfrage unter office@wirtschaftsstandort-ooe.at